Dao De Jing

Il Dao De Jing di Laozi è uno dei libri più tradotti della letteratura mondiale. È qui presentato in una nuova formulazione che evita deliberatamente ogni commento filosofico e rende il testo in inglese nella sua più semplice e diretta compostezza.

Lo stile di scrittura di Laozi brilla per la sua assoluta semplicità, nella sua volontà di essere ‘linguaggio ordinario’ e di dire ciò che egli pensa nel modo più economico e diretto. Quindi tutto ciò che è puramente ornamentale nella dizione del libro deve essere spietatamente tagliato via in modo che, come se fosse lo scheletro dei pensieri, mentre molte altre traduzioni contengono troppa complessità offuscante nella sintassi e nel vocabolario.

Anche se si segue l’idea più recente che il Dao De Jing è stato scritto da un gruppo di saggi daoisti, e non da Laozi, non è stato il modo dei daoisti di rendere discorsi eloquenti e di scrivere opere accademiche. Contrariamente alla filosofia ellenistica, il Daoismo non era in alcun modo dialettico-speculativo nella sua espressione complessiva. Anche quei saggi antichi si sarebbero rifiutati fermamente di chiamare il libro ‘santo,’ anche se lo spirito che lo attraversa è uno spirito elevato, nobile e religioso.

Nonostante la probabilità che il libro sia stato scritto da diversi autori, oggi è considerato un trattato filosofico omogeneo. Per questo punto di vista parla la coerenza tematica, che abbraccia tutti i campi della vita quotidiana, e che guarda a tutte le espressioni umane con compassione e comprensione.

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Dao De Ging

Das Dao De Ging—auch Dao De King oder Daodejing geschrieben—ist eines der meist-übersetzten Bücher der Weltliteratur. Es ist hier dargeboten in einer Fassung, die auf jeden philosophischen Kommentar bewusst verzichtet und den Text so einfach und prägnant wie möglich hält.

Ob man nun mit neuerer philologischer Forschung annimmt, das Buch sei nicht nur von Laotse, sondern ist von einer Reihe von taoistischen Weisen verfasst worden, lag es nicht in der Natur der Daoisten, lange Rede zu machen. Eines ihrer bekannten Mottos war denn auch ‘Langer Rede, kurzer Sinn.’ Das habe ich hier berücksichtigt, und es wird auffallen, dass meine Übersetzung erheblich kürzer ist, als die der meisten deutschen Sinologen.

Im Gegensatz zur hellenischen Philosophie war Daoismus keinesfalls dialektisch-spekulativ. Auch würden die alten Weisen das Buch keineswegs als ‘heilig’ bezeichnet haben, obwohl der Geist, der aus ihm strahlt, durchaus ein natürlich erhabener, religiöser Geist ist.

Trotz der Wahrscheinlichkeit, dass das Buch verschiedene Autoren hat, ist es doch heute als ein einheitliches philosophischen Gedankengebäude angesehen. Dafür spricht neben dem Wortmaterial die durchgehaltene Thematik, welche alle Bereiche des täglichen Lebens umfasst, und dem nichts Menschliches fremd ist. Ganz besonderer Schwerpunkt wird gelegt auf Führung, Menschenführung und Staatsführung, also Management und Politik.

Die einzelnen Paragraphen erscheinen in diesem Kontext als Ausarbeitungen bestimmter Einzelthemen, doch wird schnell klar, dass es sich hier um Variationen eines einzigen Themas handelt. Das Wertsystem, das durchweg hier durchschimmert, ist erfrischend konträr zu dem der heute führenden großen Nationen. Es ist ein Wertsystem, das das Weibliche ganz und gar umfasst und integriert, das die Natur respektiert, und das den Menschen so nimmt, wie er nun einmal ist. Es ist ein Wertsystem, das dem des Moralismus und der Heuchelei eine volle und deftige Absage erteilt.

Der Stil ist sehr geprägt von Gegensatzpaaren, und Widersprüche sind nicht wegdenkbar, denn manchmal erreicht die philosophische Konzentration des Textes seine Grenzen.

Das haben frühere Interpretationen oft verschwiegen, für mich war es jedoch ein Punkt, der klar offen zu legen war. Philosophie und tägliches Leben können nicht voll und ganz vereinbart werden, denn wenn man das erstrebt, würde man dem subtilen Zweck des Dao entgegenwirken.

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Dao De Ching

Dao De Ching by Lao-tzu. New Wording by Peter Fritz Walter.

The Dao De Ching by Lao-tzu is one of the most translated books of world literature. It is here presented in a translation that deliberately avoids any philosophical commentary and renders the text in English in its most simple and straightforward composure.

Lao-tzu’s writing style shines by its utter simplicity, in its will to be ‘ordinary language’ and to say what he thinks in the most economical and straightforward manner. Therefore all what is purely ornamental in the diction of the book must be ruthlessly cut away so that as it were the skeleton of the thoughts shines through; while many other translations contain way too much obfuscating complexity in syntax and vocabulary.

Even if one follows the newer idea the Dao De Ching was written by a group of Daoist sages, and not by Lao-tzu, it was not the way of the Daoists to render eloquent speeches and to write academic works. Contrary to hellenistic philosophy, Daoism was in no way dialectic-speculative in its overall expression. Also those ancient sages would have firmly refused to call the book ‘holy,’ although the spirit that shines through it is an elevated, noble and religious spirit.

Despite the probability that the book has been written by a number of authors, it is today considered as a homogenous philosophical treatise. For this view speaks the thematic consistency, which spans all domains of daily life, and which looks at all human expression with compassion and understanding.

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